Bodeninitiativen auch in Kloten, Dübendorf und Wädenswil

Gleich in drei Zürcher Städten sind Initiativen nach dem Muster "Boden behalten, Stadt gestalten" unterwegs. Das übereinstimmende Begehren: Die öffentliche Hand soll ihre Grundstücke auch dann im Eigentum behalten, wenn sie dafür keinen unmittelbaren Eigenbedarf hat. Sie soll städtischen Boden im Baurecht auf Zeit an private Nutzer abgeben.
Am weitesten fortgeschritten ist das Begehren in Kloten. Dort scheint die nötige Unterschriftenzahl für das Zustandekommen bereits zusammengekommen zu sein. Auch in Dübendorf ist die Initiative vom Stadtrat für gültig erklärt worderden. Schliesslich haben vor wenigen Tagen auch die Wädenswiler Initianten ihr Begehren zur formellen Prüfung eingereicht.
Die drei Initiativen folgen dem vor Jahren in der Stadt Basel erstmals angewandten Muster: Die Städte sollen ihr Grundeigentum behalten und nur in begründeten Ausnahmefällen Boden verkaufen, so Kleinstflächen sowie für Werke von Bund und Kanton. Überdies sollen in Dübendorf Verkäufe möglich bleiben, wenn das Stadtparlament mit Vierfünftelmehrheit zustimmt. Bis zu den Abstimmungen wird es noch eine Weile dauern. Dann wird sich an der Urne zeigen, ob die drei Zürcher Grossgemeinden dem Beispiel von Adliswil, Winterthur, Bülach, Uster oder Bassersdorf folgen und künftig auf Landverkäufe prinzipiell verzichten - eine Praxis, die in der Stadt Zürich seit Jahrzehnten erfolgreich gepflegt wird.
Die NWO-Stiftung Belcampo hat den Initiantinnen und Initianten der neusten Bodeninitiativen ihre moralische und finanzielle Unterstützung zugesichert.

nwo

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